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Datenschutzgrundverordnung muss auf Whois angewendet werden

Europas Datenschutzgrundverordnung könnte teuer werden für seine Organisationen, sagt der CEO der ICANN und bittet europäische Regierungsvertreter darum, bei den eigenen Datenschützern ein gutes Wort für die private Netzverwaltung einzulegen.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) sei als Hüterin persönlicher Daten von Domaininhabern "eine Art von Daten-Controller". Sie müsse daher ab 25. Mai dieses Jahres die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) umsetzen, anerkannte der CEO der privaten Namensverwaltung. Er beschwor die im Regierungsbeirat der ICANN vertretenen europäischen Regierungen, bei ihren jeweiligen nationalen Datenschutzbeauftragten vorstellig zu werden, um für ein "ausbalanciertes Whois" zu werben.

Whois ist ein Protokoll, mit dem von einem verteilten Datenbanksystem Informationen zu Internet-Domains und IP-Adressen und deren Eigentümern abgefragt werden können.

Whois-Anfragen werden seit ihren Anfängen vor allem über die Kommandozeile durchgeführt. Da entsprechende Client-Software nicht für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar war, setzten sich früh Webbasierte Frontends durch. Trotz späterer entsprechender Versionen erfreuen sich Web-Whois-Anbieter immer noch großer Beliebtheit, nicht zuletzt aus Gründen der Aktualität bei Domain-Lookups.

Aus Datenschutzgründen können Informationen über Eigentümer von .de Domains nicht mehr wie früher über das whois-Protokoll abgefragt werden. Dies geht nur noch über eine mit einem Captcha gesicherte Webwhois-Seite, erreichbar über die Homepage des DENIC.

 

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